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Behindertengerecht
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Seite geändert am:
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XStat.de
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Entwurf und Design: H. Foppe
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- Ueber uns
- Vorstand
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Vorstand der Freilichtspiele Bad Bentheim e.V. nach der Vorstandswahl am 05.02.2010 (Mitgliederversammlung 2010)
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1. Vorsitzender
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2. Vorsitzender
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Kassenwart
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Beisitzerin
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Spielscharleiterin Kinderstück
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Dr. Joachim Ohnemus
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Jürgen Schevel
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Anne Schulz
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Dagmar Pletz
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Spielscharleiter Abendstück
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Jugendgruppe
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Zuschauerbetreung
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Bühnenunter- haltung
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Bühnenbau
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Bild folgt
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Almut Rakers
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Swenja Meyer
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Manfred Pletz
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Helmut Heller
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Diethelm Spering
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Kostüme/Maske
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Kassendienst, Mitgliederver-waltung
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Licht und Ton
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Dramaturgie
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Werbung
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Rosemarie Meyenberg
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Bernd Foppe
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Birger Schüler
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Annick Schevel
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- Presse
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Alle Berichte aus den Grafschafter Nachrichten!
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- GN 17.09.2008
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Freilichtspiele hoffen auf 200000 Euro von der Europäischen Union
Teilüberdachung der Zuschauerränge fest geplant – Grebe: Bühne erhält bis 2010 eine ganz neue Optik
sb Bad Bentheim. Die Freilichtspiele Bad Bentheim sind fest entschlossen, bis 2010 einen Teil der Tribünen zu überdachen. Das wurde in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Fremdenverkehr und Kultur deutlich. Die Politiker sprachen sich dafür aus, für dieses Projekt insgesamt 100000 Euro bereitzustellen. Die Freilichtspiele möchten, wie bereits mehrfach berichtet, ab Herbst 2009 bis Frühjahr 2010 etwa die Hälfte der Zuschauerränge überdachen. Die Baukosten für die eigentliche Dachkonstruktion betragen 400000 Euro. Die Hälfte davon, so hofft der Verein, könnte aus dem EFRE-Programm der Europäischen Union zum Ausbau und zur Modernisierung kultureller Einrichtungen kommen. Nach einem Informationsgespräch in Hannover sehen die Freilichtspiele Chancen, in dieses Programm aufgenommen zu werden. Ein entsprechender Antrag soll bis Ende des Monats eingereicht werden. Der Landkreis Grafschaft Bentheim soll, wie die Stadt, 100000 Euro beisteuern. „Wird der Zuschuss nicht gewährt, wird es knapp“, sagte der 2. Vorsitzende der Freilichtspiele, Jochen Grebe, in der Ausschusssitzung zum Förderantrag an die EU. „Aber die Bühne wird 2010 auf jeden Fall eine ganz neue Optik haben“, kündigte er an. Zur Finanzierung beitragen sollen nicht zuletzt private Sponsoren. Grebe: „Wir haben bereits Zusagen von weiteren Geldgebern.“ Diese Spenden würden auch dann benötigt, wenn die erhofften 200000 Euro aus Brüssel tatsächlich fließen. Denn über die Überdachung hinaus plant der Verein auch eine Neugestaltung des Vorgeländes der Freilichtspiele sowie eine technische Erneuerung, die unter anderem durch den Dachausbau erforderlich wird. Diese zusätzlichen Maßnahmen sollen weitere 200000 Euro kosten. Der Verein kündigte daher bereits an, für 2010 einen weiteren Zuschussantrag in noch nicht bekannter Höhe an die Stadt stellen zu wollen.u
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- GN 10.10.2008
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GN Bericht vom 10.10.2008 Freilichtbühne: Stadt fördert Überdachung
sb Bad Bentheim. Die Stadt Bad Bentheim fördert die geplante Überdachung eines Teils der Zuschauerränge der Freilichtbühne mit insgesamt 100000 Euro. Je die Hälfte dieser Summe wird in die Haushalte der Jahre 2009 und 2010 eingestellt. Das hat der Rat der Stadt in seiner jüngsten Sitzung einstimmig entschieden. Bekanntlich soll die Überdachung insgesamt rund 400000 Euro kosten. Je 100000 davon übernehmen Stadt und Landkreis. Die restlichen 200000 Euro, so hofft die Bühne, steuert die Europäische Union aus ihrem EFRE-Programm bei. Über diesen Antrag ist noch nicht entschieden
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- GN Drosselbart
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„Die Grimmschen Märchen sind kein Auslaufmodell“
König Drosselbart im Forum in spannender Dramatisierung
gn Bad Bentheim. Otfried Preusslers moderne Märchen von der „Kleinen Hexe“ oder vom „Räuber Hotzenplotz“ sind ebenso wie Michael Endes „Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“ heutzutage überall bekannt, die Stücke werden auf vielen Bühnen gespielt. Demgegenüber scheinen die guten alten Märchen aus der Sammlung der Gebrüder Grimm in einen Dornröschenschlaf gefallen zu sein, ihr Bekanntheitsgrad nimmt gerade bei der jüngeren Generation immer mehr ab.
Diese Entwicklung hat die Freilichtspiele Bad Bentheim veranlasst, wieder einmal in die angeblich so muffige Märchenkiste zu greifen und mit einer spannenden Dramatisierung des Stücks vom „König Drosselbart“ dem hochmütigen Urteil, das klassische Märchen sei ein auslaufendes Modell, entgegenzutreten.
Der unangemessene Hochmut, die falsche Eitelkeit, der anmaßende Spott über die kleinen Schwächen der Mitmenschen und die Einsicht in dieses Fehlverhalten sind der Dreh- und Angelpunkt des Märchenstücks. Karikaturen so manchen Freiers um die Gunst der zunächst oberflächlich-spöttischen Prinzessin und die Überwindung der Anmaßung in der Liebe kennzeichnen die sowohl spannende als auch märchenhafte Handlung einer Aufführung, zu der das Märchenensemble der Freilichtspiele herzlich willkommen sagt.
Aufführungstermine sind Sonnabend, der 1. und 29. November, um 16 Uhr im Forum des Burggymnasiums Bad Bentheim. Karten im Vorverkauf gibt es wie weitere Informationen im Büro der Freilichtspiele Bad Bentheim unter der Telefonnummer 0 59 22 – 99 46 56 oder in der Touristinformation Bad Bentheim unter der Telefonnummer 0 59 22 – 98 33 0 oder im Internet unter www.Freilichtspiele-BadBentheim.de
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- GN 24.01.2009
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Freilichtspiele verpflichteten Sylvia Karow als neue Regisseurin
Bereits intensive Proben für die Sommerspielzeit 2009
rj Bad Bentheim. Nach dem Gudrun Lelek vier Jahre für die Inszenierungen der Bad Bentheimer Freilichtspiele verantwortlich war, hat die Bühne zum zweitenmal in ihrer Geschichte für diese künstlerische Aufgabe eine Frau verpflichtet. Sylvia Karow konnte als Regisseurin für die Stücke der Sommersaison 2009, Robin Hood und Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, gewonnen werden. Entsprechende Voraussetzungen und Erfahrungen, speziell auch im Freilicht, bringt die Berlinerin mit. Nach ihrer Ausbildung an einer Schauspielschule in Berlin und etlichen Rollen als Darstellerin in Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen hat sie sich inzwischen auf die Regiearbeit konzentriert. Engagements als Regieassistentin an den Theatern in Rudolstadt und Eisenach folgten Insenierungen mit Amateurtheatergruppen u.a. in Hessen. Am Weinmeisterhaus in Berlin, einer kulturellen Bildungsstätte für junge Menschen, ist Sylvia Karow als freie Mitarbeiterin für den Bereich Theater, Schauspiel und Sprache verantwortlich. Bei den Karl-May-Festspielen im sauerländischen Elspe und den Darssfestspielen in Prerow bekam sie als Schauspielerin und Regisseurin intensive Berührungen mit dem Freilichttheater.
Zur Zeit probt sie jeweils von mittwochs bis sonntags mit den kleinen und großen Akteuren im Spielerheim der Freilichtbühne intensiv die Texte für die beiden Produktionen der Saison. Großen Wert legt sie auf die Sprache, dies machte sie auch in einem Pressegrspräch während einer Probenpause deutlich. Neben der eigentlichen Regiearbeit, hat Sylvia Karow auch die Figurinen für die Kostüme entworfen und ihre Vorstellungen für das Bühnenbild entwickelt. So konnten die Damen der Kostümabteilung bereits mit ihrer Arbeit beginnen, auch der Bühnenbau wird bald starten. Großen Wert legt die Regisseurin auf die Ausstattung, die im Kinderstück farbenfroh aber nicht grell sein wird. Die Theaterfassung von “Jim Knopf”, nach dem Roman von Michale Ende, hat sie speziell für die Bentheimer Bühne bearbeitet. Kurzweilig, spannend und mit rasantem Tempo soll es zugehen, wenn die 60 Mitwirkenden, unter ihnen auch kleine Kinder in Sprechrollen, auf der Felsenbühne agieren. Für das Abendstück sind 70 Rollen zu besetzen, davon 30 Sprechrollen. Einen besonderen Reiz erhält die Inszenierung nach den Worten von Sylvia Karow dadurch, dass viele Männerrollen in Ermangelung an entsprechenden Darstellern des männlichen Geschlechts und nicht zuletzt als Gag, mit Frauen besetzt sind. Die Geschichte um den bekannten mittelalterlichen, um soziale Gerechtigkeit kämpfenden Volkshelden Robin Hood wird in der Kulisse der Naturbühne in dramatischen und lustigen Szenen umgesetzt, wobei auch die Liebe nicht zu kurz kommt. Mit muskialischer Untermalung (übrigens auch beim Kinderstück), einem großen Chor sowie mittelalterlichen Tänzen für den Adel und das Volk werden besondere Akzente gesetzt. So können sich die jugendlichen und erwachsenen Besucher schon jetzt auf ein beeindruckendes Freilichtbühnenspektakel im Sommer freuen.
In ihrer künstlerischen Arbeit erfährt die engagierte und ideenreiche Regisseurin Unterstützung von Rouen Zieverink, der wie bereits in den vergangenen Jahren für die Musik beider Stücke verantwortlich zeichne,t sowie von einer Choreografin.
“Mich hat an meiner neuen Aufgabe besonders die Größe und Schönheit der von der Natur reichlich gesegneten Bühnenanlage gereizt. Die Zusammenarbeit mit der Spielschar und allen Verantwortlichen macht mir viel Spaß, sie gestaltet sich als sehr konstruktiv” so ein erstes Fazit von Sylvia Karow. Jochen Grebe, 2. Vorsitzender der Freilichtspiele Bad Bentheim, bestätigt vorbehaltlos den positiven Austausch mit der Regisseurin. Die gute Atmosphäre der intensiven Probenarbeit und das große Engagement aller Beteiligten lässt ihn beruhigt auf die diesjäjhrige Sommersaison der Freilichtbühne blicken, die am Pfingstsonntag (31. Mai) um 15.30 Uhr mit dem Kinderstück “Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer” startet. Das Abendstück “Robin Hood” feiert am 13. Juni um 20.30 Uhr Premiere.
Weitere Auskünfte, auch zu den Spielterminen, bei der Geschäftsstelle der Freilichtspiele Bad Bentheim, Telef. 05922/994656, der Touristeninformation Bad Bentheim, Telef. 05922/98330 oder unter www.freilichtspiele-badbentheim.de im Internet.
Fotos (R. Jansen): Sylvia Karow vor der Lok von Jim Sylvia Karow und Jochen Grebe vor den Kostümentwürfen
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- GN JHV 2009
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18.02.2009 Freilichtbühne wartet auf EU-Mittel für Überdachung
 Bericht: R. Jansen - Foto: H.Foppe
Ziel: 30000 Besucher pro Saison – Hilke Gosejacob und Margot Vahl für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt
Positiv war die Bilanz für die Saison 2008, die Joachim Ohnemus als Vorsitzender der Freilichtspiele Bad Bentheim während der Mitgliederversammlung im voll besetzten Saal des Restaurants Kronenburg zog. Danach besuchten im Sommer 2008 18417 Zuschauer die Aufführungen der Freilichbühne, davon sahen 13747 das Kinder- und Jugendstück „Die wilden Hühner“ und 4673 das Abendstück „In 80 Tagen um die Welt“. Im Vergleich zum Sommer 2007 weist die Statistik nach den Worten von Ohnemus zwar 1300 Besucher weniger aus, mit zusätzlichen Sondervorstellungen konnten insgesamt aber 20250 Gäste gezählt werden.
Jedoch hat sich die Einnahmesituation durch die moderate Erhöhung der Eintrittsspreise und der Mitgliedsbeiträge sowie besonders durch den Reinerlös aus der Zuschauerbewirtung wesentlich verbessert. Selbstbewusst sagte der Vorsitzende eine erfolgreiche Sommerspielzeit 2009 voraus und begründete seine Aussage mit den 7500 Vorbestellungen, die schon bis jetzt in der Geschäftsstelle der Freilichtspiele registriert werden konnten. Des Weiteren berichtete er über die Aktivitäten des Wintermärchens. Diese Tradition sei erfreulicherweise nach einigen Jahren Pause mit mit dem klassischen Märchen „König Drosselbart“ erfolgreich wieder aufgenommern worden und soll im Winter 2009/2010 mit dem Grimmschen Märchen „Aschenputtel“ fortgesetzt werden. Die Mitteilungen zum Stand der geplanten Teilüberdachung der Tribüne waren weniger erfreulich. Der Antrag der Freilichtspiele zur Gewährung von EU-Fördergeldern für dieses Vorhaben wurde positiv entschieden, die Gelder aus dem entsprechenden Topf sind aber ausgeschöpft. Zur Zeit befinden sich die Freilichtspiele in einer Art Warteposition, in der Hoffnung, andere Projektträger könnten abspringen und Bad Bentheim zum Zuge kommen. Aufgrund der Zusage der Stadt und des Landkreises hinsichtlich einer großzügigen finanziellen Unterstützung der Überdachung und der Gewährung eines nicht unerheblichen Zuschusses der Grafschafter Volksbanken will die Bühne nach den Worten von Ohnemus motiviert an der Umsetzung des Projektes weiterarbeiten. Zum Schluss seines ausführlichen Berichtes dankte er allen Förderern für ihre Unterstützung und den Aktiven der Freilichtbühne für ihr großes Engagement. Spielscharleiter Ralf Effing schloss sich dem Dank an und ließ die Spielzeit 2008 kurz Revue passieren. Fast pathetisch rief er die Mitglieder dazu auf, die lange Tradition fortzusetzen: „Wir haben die schönste und älteste Freilichtbühne in Norddeutschland, nicht 20000, sondern 30000 Besucher jährlich müssen unser Ziel sein!” so Effing. Ausführlich und akribisch belegt berichtete Kassenführer Jürgen Schevel über die positve Entwicklung des Haushaltsjahres 2008. Über eine ordnungsgemäße Kassenführung informierte Kassenprüfer Hermann Loh, auf seinen Antrag hin wurde der Vorstand entlastet. Der vom geschäftsführenden Vorstand aufgestellte und ebenfalls von Schevel vorgetragene Haushaltsplan 2009 wurde einstimmig von der Mitgliederversammlung angenommen. Unter der Leitung von Bürgermeister Volker Pannen wählte die Versammlumng einen Teil des Vorstandes mit folgendem Ergebnis: Jochen Grebe (2. Vorsitzender), Jürgen Schevel (Kassenführer), Anne Schulz (Schriftführerin), Dagmar Pletz (Spielscharleiterin Kinderstück), Svenja Meier (Jugendleiterin), Manfred Pletz (Ordnungsdienst) und Diethelm Spering (Bühnenbau). Als Kassenprüfer wurde Hermann Foppe gewählt. Nicht mehr zur Wahl stellten sich die Vorstandsmitglieder Renate Spitzer und Anja Rosenski-Beernink (beide Spielscharleitung Kinderstück) und Carsten Jacobs (Technik). In seinem Grußwort unterstrich Bürgermeister Pannen die kulturelle und touristische Bedeutung der Freilichtbühne für Bad Bentheim und bedankte sich für das große Engagement. Er sagte zu, sich weiterhin für eine angemessene finanzielle Unterstützung einzusetzen. Die Ehrungen nahm auf bewährte Weise der Ehrenvorsitzende Helmut Riesenpatt vor. Dabei erhielten besonders langjährige Mitglieder neben ihrer Urkunde auch eine Sandsteinskulptur. Für 60-jährige Mitgliederschaft waren dies Hilke Gosejacob und Margot Vahl, für 50 Jahre Hein Schlüter, Fenny Klautke, Gisela Rosenski, Paul Wilke und Hermann Foppe. Die goldene Vereinsnadel für 30 Jahre erhielten Katrin Bomball, Edda Klautke, Anja Rosenski-Beernink, Uta Rosenski, Birger Schüler, Axel Sigwart und Carsten Benjack. Die silberne Vereinsnadel für 15-jährige Mitgliedschaft gab es für Renate Riestenpatt, Anne-Marike Spering, Eva Winkelmann und Rainer Deters.
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- GN Premiere Jim Knopf
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02.06.2009 Von Scheinriesen und Halbdrachen Kinderstück „Jim Knopf“ feiert gelungene Premiere auf der Freilichtbühne
Ausverkaufte Ränge, strahlender Sonnenschein: An einem herrlichen Pfingstsonntag zog es viele Grafschafter auf die Bentheimer Freilichtbühne. „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ heißt in dieser Saison das Kinderstück, das die Akteure fantasievoll und detailreich umgesetzt haben.
Von Dagmar Thiel - Bad Bentheim. Als die dicke Dampflok vorfährt, geht ein Raunen durchs Publikum und Fotohandys werden gezückt. „Emma“ ist alt und grau, aber immer noch prächtig in Schuss. Genau so, wie man ihn sich immer vorgestellt hat, lenkt Lukas der Lokomotivführer seine alte Freundin. Die erste Szene verspricht einen unterhaltsamen Nachmittag. „Eine Insel mit zwei Bergen“ erklingt und versetzt auch die erwachsenen Zuschauer in die eigene Kindheit. Die Geschichte von Jim Knopf ist fast 50 Jahre alt und hat doch nichts von ihrer Faszination eingebüßt: Jim und Lukas, König Alfons der Viertelvorzwölfte, Prinzessin Li Si, Scheinriese Tur Tur, Halb- und Ganzdrachen bevölkern die Szenerie, die Schriftsteller Michael Ende 1960 in einem der erfolgreichsten Kinderbücher der Nachkriegszeit beschrieben hat. Ein solches Stück auf die Bühne zu bringen, birgt genau aus diesem Grund aber auch Gefahren. Denn eine Fabelwelt muss in der Fantasie immer bunter und besonderer sein, als sie auf einer Bühne darzustellen ist. Trotzdem ist Regisseurin Sylvia Karow eine Inszenierung mit vielen gelungenen Details geglückt. Hervorzuheben ist die gute Besetzung der Hauptrollen. Lukas (gutmütig und in sich ruhend: Ralf Effing/Claus Becker) und als Gegenpart der hibbelige Jim (mit losem Mundwerk Shari Ohnemus/Victoria Kappelhoff). Auch kleine Rollen sind sorgfältig ausgearbeitet: Ein Kind tritt als pinkfarbenes Handy von Alfons dem Viertelvorzwölften auf („Jetzt geh’ zurück auf deine Ladestation“), Halbdrache Nepomuk (eindrucksvoll: Danica Pletz/ Laura Schwietering) leidet mit markerschütterndem Weinen, die Wildecker Herzbuben in Miniaturformat werden bei dem Drachen Frau Malzahn gefangen gehalten. Ganz zauberhaft sind die Kostüme (Entwürfe Sylvia Karow, Umsetzung Rosemarie Meyenberg): Das Volk von China in farbigem Seidenglanz, Halbdrache Nepomuk mit ausfahrbarem Ringelschwänzchen und – besonders schön – die Geier mit ihren rosa Puff-Beinen. Witzig umgesetzt sind auch die Auftritte der Ratten. Die grauen Nager wuseln auf der Bühne und machen die Szenenwechsel zum Ereignis, wenn sie beispielsweise lauter kleine Vulkane aufbauen, die sofort giftgrünen Rauch speien. Von solchen Spezialeffekten lebt ein Kinderstück! Roun Zieverink stimmte die Musik gut auf die unterschiedlichen Szenen ab, ganz verschiedene Stile und Richtungen klingen erfrischend und unverbraucht. Das gute Zusammenspiel von Musik und Choreographie (Monika Grüber) zeigt sich zum Beispiel beim Tanz der kleinen Drachen, die von ordentlichem Gruppentanz zu wildem Rock wechseln. Szenenapplaus gab es für Jim und Lukas, die ihre zahlreichen Lieder auf der Bühne selbst sangen – allerdings war hier der kindgerechte Text teilweise schwer zu verstehen. Die gelungenen Details wären noch besser zur Geltung gekommen, wenn große Teile der Handlung nicht so weit hinten vor der Burg-Kulisse gespielt hätten: Je näher die Akteure am Publikum sind, desto besser lässt es sich fesseln. Die Handlung wurde sinnvollerweise bereits gestrafft, vielleicht hätten einige weitere Kürzungen dem Stück gut getan – auch um die Botschaft für die kleinen Zuschauer deutlicher zu machen: Das Kind Jim Knopf zieht mit Freunden in die Welt und überwindet seine Angst – und dann können selbst Drachen, fremde Völker und Scheinriesen ihm nichts mehr anhaben. Bis zum 6. September ist „Jim Knopf“ noch 21 Mal zu sehen. Nächster Termin ist morgen um 15.30 Uhr. Premiere des Abendstücks „Robin Hood“ ist am Sonnabend, 13. Juni, um 20.30 Uhr.
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- GN Premiere Robin Hood
- GN JHV 2010
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Freilichtspiele zogen positive Bilanz für das Jahr 2009 - Joachim Ohnemus als Vorsitzender wiedergewählt
rj BAD BENTHEIM. Voll besetzt war am Freitag der Saal im Hotel-Restaurant Kronenburg als Joachim Ohnemus, 1. Vorsitzender der Freilichtspiele Bad Bentheim, die diesjährige Mitgliederversammlung eröffnete. “Es hat alles gepasst,die Stücke, das Wetter, die Zuschauerzahlen und die Finanzen” mit dieser Feststellung beschrieb Ohnemus die überaus positive Bilanz des Jahres 2009. Die beiden eigenen Produktionen der letztjährigen Spielzeit, Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer und Robin Hood, verzeichneten nach seinen Worten mit 21.318 Zuchschauern die höchsten Zuschauerzahlen seit etlichen Jahren. Fast 2.900 Besucher mehr als im Vorjahr ließen sich von den Aufführungen in der Felsenbühne begeistern. Dabei schlug die Steigerung im Erwachsenentheater besonders zu Buche. Unter Berücksichtigung der Sondervorstellungen und der Aufführungen des Wintermärchens, nahezu 3.000 kleine und große Gäste erfreuten sich an “Aschenputtel”, konnte eine Gesamtbesucherzahl von 26.658 errreicht werden. Die letzten drei Jahre wertete Ohnemus für sich als Vorsitzender als erfolgreich, spannend und herausfordernd. Er erinnerte an die wichtige Entscheidung zum Bau der Teilüberdachung der Zuschauertribüne und zeigte sich trotz der derzeitigen schwierigen Finanzsituation der Stadt hinsichtlich der Realisierung des Vorhabens zuversichtlich. In seinem Grußwort an die Bühnengemeinschaft setzte Bad Bentheims Bürgermeister Volker Pannen ein positives Signal in diese Richtung. So habe sich nach seinen Worten die Stadtverwaltung entschieden, die zugesagten Mittel für das Bühnendach trotz der finanziellen Krise zur Verfügung zu stellen. Pannen machte aber auch deutlich, dass er ein Entgegenkommen der Freilichtspiele erwarte. Nach seinen Vorstellungen sollen durch eine Kürzung des von der Stadt jährlich gewährten Betriebskostenzuschusses die mit der endgültigen Bereitstellung der Mittel fälligen Zinslasten getragen werden. In Bezug auf die Weiterentwicklung des Tourismus in Bad Bentheim sieht der Bürgermeister weitere Möglichkeiten einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Stadt und Freilichtspiele. Für das bisherige große Engagement sprach er der Bühnengemeinschaft Dank und Anerkennung aus. “Hinter uns liegt eine sehr intensive Saison mit viel Arbeit, vielen Proben und besonderen Herausforderungen” so beschrieb Spielscharleiterin Dagmar Petz die Spielzeit 2009, die sie noch einmal kurz Revue passieren ließ. Zu den aktuellen Aktivitäten berichtete sie, dass man mittendrin in den Vorbereitungen für die diesjährige Sommersaison sei. Insgesamt werden im Sommer 129 Akteure in beiden Stücken auf der Bühne agieren, die bereits jetzt unter der Leitung des neu verpflichteten Regisseurs Marcus Jakovljevic proben. Gute Theaterstücke auf die Bühne zu bringen sei eine große Herausforderung. Diese könne nur gemeinsam von den Spielern und den vielen Helfern vor und hinter den Kulissen gemeistert werden, appellierte Petz an die Bühnengemeinschaft. Schatzmeister Jürgen Schevel berichtete über die Entwicklung der Finanzen und stellte nicht ohne Stolz fest, dass der Bühnenhaushalt 2009 mit 207.793 Euro die höchsten Einnahmen seit 10 Jahren ausweist. Kassenprüfer Hermann Foppe bescheinigte ihm eine hervorragende Kassenführung. Auf seinen Antrag erteilte die Versammlung dem Vorstand einstimmig Entlastung. Der ebenfalls einstimmig verabschiedete Haushaltsplan 2010 sieht bei den Einnahmen einen Betrag von 186.500 Euro und bei den Ausgaben 176.500 Euro vor, wobei 10.000 Euro dem Spendenkonto zur Finanzierung der Überdachung zugeführt werden. Unter Leitung von Bürgermeister Pannen wurde ein Teil des Vorstandes wie folgt neu gewählt: Joachim Ohnemus (1. Vorsitzender), Almut Rakers (Spielscharleitung Abendstück), Jochen Grebe (Öffentlichkeitsarbeit), Birger Schüler (Technik), Helmut Heller (Bühnenunterhaltung), Bernd Foppe (Kassendienst), Rosemarie Meyenberg (Kostüm und Maske), Annick Schevel (Dramaturgie). Gundi Merkator tritt die Nachfolge von Kassenprüferin Magret Winkelmann an. Vorsitzender Ohnemus bedankte sich bei Katrin Bomball, Ralf Effing und Ulli Bellinghausen, die dem Vorstand nicht mehr angehören. Die Ehrungen für verdiente, langjährige Bühnenmitglieder zelebrierte Ehren-vorsitzender Helmut Riestenpatt auf bewährte Weise. Für 60jährige Mitgliedschaft wurden Almut Rakers und Anne Schulz sowie für 50 jährige Mitgliedschaft Rosemarie Meyenberg jeweils mit der Sandsteinmaske geehrt. Die silberne Ehrennadel bekamen Hannelore und Ulrika Spering.
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- Jugend
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Grafschafter Nachrichten vom 6.04.2009
3000 Euro für Jugendarbeit
„Oldie-Tränke“ überreicht Scheck an Freilichtspiele
hd bad bentheim. Von der Benefizveranstaltung der „Oldie-Tränke“, die bereits zum sechsten Mal zur Unterstützung der Jugendarbeit in Bad Bentheim durchgeführt wurde, profitiert in diesem Jahr die Freilichtbühnenjugend. Die Hilfsaktion für Jugendprojekte hat sich inzwischen zu einer Institution entwickelt. Hinter dem Namen „Oldie-Tränke“ stehen die sechs Bad Bentheimer Heiko Arnink, Herbert Haakmann, Werner Hartmann, Wilhelm Klinge, Hans Ohmann und Ernst Schröder, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Jugendarbeit in Bad Bentheim aus dem Erlös ihrer jährlichen „Oldie-Party“ in der Bad Bentheimer „Kulisse“ anlässlich des Nikolausknobelns zu unterstützen. Die Clubmitglieder konnten sich am 6. Dezember 2008 wieder auf die „tatkräftige“ Unterstützung der Besucher verlassen, sodass zusammen mit zusätzlichen Spendengeldern im Clubraum der Freilichtbühne Bad Bentheim an die Jugendlichen ein Scheck im Wert von 3000 Euro überreicht werden konnte. Projektgebunden soll das Geld für ein Vordach des Jugendraumes, für eine kleine Musikanlage und für einheitliche T-Shirts verwendet werden.
Die Sponsoren freuen sich über das große Engagement der Freilichtbühne für die Jugend. Herbert Haakmann betonte, dass die Jugendarbeit neben der Bildung und der Schule ein wichtiger ergänzender Bereich sei, der zur Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen beitrage und soziale Kompetenzen anrege und vermittele.
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